Firefox hat gegenüber Original-MacOS (Cocoa)-Anwendungen einige Nachteile: copy&paste von Webseiten übernimmt wohl den Inhalt (puren Text), nicht aber das Layout. Desweiteren funktioniert das Dienste-Menü nicht (Content einer Anwendung an eine andere Anwendung zur Weiterverarbeitung übergeben). Ich kopiere mir oft Webseiten mit Anleitungen, Dokumentationen etc. in mein schlaues DevonThink, daher ist diese Funktion essentiell für mich.
Deshalb werde ich jetzt mal etwas intensiver mit Safari arbeiten.
Die ersten Eindrücke:
- copy&paste von Webseiten funktioniert tadellos, selbst mit komplizierten Layouts
- es fühlt sich etwas schneller an als der aktuelle Feuerfuchs 2.0.0.3
- bei Anzeige identischer Webseiten frisst Safari nur etwa die Hälfte des von Firefox verwendeten Hauptspeichers
Ich habe mein Safari ein bisschen gepimpt (
http://pimpmysafari.com):
- mit SafariStand, einem Schweizer Taschenmesser, das zahlreiche Funktionen nachrüstet
- mit Inquisitor, einem Such-Tool, das Suchbegriffe vorschlägt und die Suche auf diverse Webseiten (Wikipedia, leo.org etc.) erweitern kann
- mit AcidSearch, das (wie Inquisitor) die Suche auf beliebige Webseiten erweitert und zusätzlich die bei Firefox beliebte find-as-you-type Suche innerhalb von Webseiten inplementiert (beide Searchtools zugleich gehen leider nicht ...)
Vor zwei Wochen war ich recht begeistert von Safari. Jetzt muss ich feststellen: Das ist in der Tat ein schicker und schneller Browser, aber er schließt den User von der Web 2.0 Experience aus. Sobald eine Seite mit Java oder Javascript geschwängert ist
Aufgenommen: Apr 27, 10:58