Ich habe vor ein paar Tagen am (noch existenten) PC eine TV-Sendung per
Cinergy T2 DVB-T Receiver aufgezeichnet (nebenbei: cooles Teil, brillante Bildqalität, sollte mit
Elgato eyeTV auch am Mac laufen). Dabei entstand eine 1,5 GB große MPEG-2-Datei (ca. 45 min Video), die sich zunächst auf dem Mac nicht abspielen ließ, weil das mitgelieferte QuickTime MPEG-2 nicht unterstützt.
Hier hatte ich bereits von
VLC geschwärmt, dem freien Media-Player, der auch MPEG-2 wiedergeben kann. Also Mac an die neue Plasma-Glotze gehängt (per VGA + Audio-Kabel), die Datei in VLC geöffnet und in Erwartung eines grandiosen Videoabends Rotwein geköpft ...
Die Freude dauerte drei Minuten, dann blieb das Bild für 5 Sekunden stehen, während der Ton weiterlief. OK, vielleicht ein kleiner Aussetzer beim Aufzeichnen? Nach weiteren fünf Minuten blieb das Bild für 10 Sekunden stehen, während die Handlung akustisch weiterging. So setzte sich das fort, bis die Bildaussetzer unerträglich wurden. Also Wiedergabe abgebrochen und das Apple MPEG-2 Modul für QuickTime beschafft (für ca. 20 € im Apple Store). Und damit rannte die Wiedergabe tadellos in bester Qualität und völlig unterbrechungsfrei - allerdings nicht im Full-Screen-Modus! Die Bedienelemente und der MacOS-Desktop waren noch zu sehen. Das ist bei einer 42"-Glotze nicht so schlimm, das Video-Bild ist immer noch Kino-groß. Jedoch besteht bei Plasma-TV die Gefahr, dass sich lange Zeit unveränderte Bildelemente (nämlich der MacOS-Desktop) in den Screen "einbrennen". Hier hilft nur ein 30 € teures Upgrade auf QuickTime Pro. Das kommt als Lizenzschlüssel daher und schaltet in QuickTime Standard enthaltene verborgene Funktionen frei, u.a. den Full-Screen Modus.
Wir fassen zusammen: Die ruckelfreie Wiedergabe größerer MPEG-2-Dateien kostet uns 50 € 
Ergänzung 5. März: Im apfelquak-Blog finde ich einen Hinweis auf ein Stück AppleScript, das dem QuickTime Standard Player den Full-Screen-Modus beibringt. Also nur noch 20 € für den MPEG-2-Videoabend ...